Sommer 2019, Tag 6: Luxemburg Stadt – Saarlouis

Ich habe mich verliebt. In eine Stadt. Eigentlich wollte ich gegen zehn Uhr in Luxemburg Stadt aufbrechen. Es wurde 11 Uhr. Die Stadt gefällt mir. Mit ihren Parks, höheren Häusern im „Grund“, den vielen Ebenen, den beiden Fahrstühlen, den vielen Brücken.


Aber irgendwann musste ich dich Abschied nehmen. Mein Weg führte mich ziemlich schnurstracks nach Osten – in Richtung Mosel. An einem Brunnen konnte ich mich ein wenig abkühlen.Schließlich erreichte ich die luxemburgsche – deutsche Grenze an der Mosel. Mit der Fähre ging es rüber auf die deutsche Seite und ich legte die letzten paar Kilometer bis Konz zurück.Weiter geht es nach Saarburg. Dort mache ich einen Verpflegungshalt und schaue mir den Leuk – einen örtlichen Fluss an.Gestärkt und ausgeruht geht es weiter. Ich folge nun der Saar – mal rechtsrheinisch, mal linksrheinischTrotz des recht hohen Tempo lege ich mehrere Stopps ein. Die Augen habe ich immer offen.Dank einer Umleitung, die ich dann doch nicht gesehen habe, erreiche ich um kurz vor acht den Campingplatz. Ich baue mein Zelt auf, dusche schnell und mache mich ausgehfein. Denn den Abend verbringe ich im Delphi – einem nahe gelegenen griechischen Restaurant.So ging der Tag, der mit Luxemburg sehr gut begann, mit dem Abends sehr gut zu Ende.—Eine wichtige Begegnung habe ich aber noch vergessen. Ich hatte gerade einen Vater mit seiner Tochter überholt, da hörte ich von hinten die Frage „Warum hast du so viel Gepäck?“ Ich bremste ab und kam mit den beiden ins Gespräch. Sie waren einige Tage unterwegs von a nach b? Coole Sache. Als Radfahrer und Grundschul-Lehrer finde ich es ziemlich gut, wenn Väter /Mütter sich Zeit nehmen und mit ihren Kindern mal auf eine mehrtägige Radtour gehen. Super. *daumen hoch*

P.S.: Hat übrigens jemand gemerkt, dass ich rechtsrheinisch/linksrheinsch geschrieben habe. 🙂