Sommer 2019, Etappe 6: Am Main entlang

Schon 2016, als ich den Rheinradweg gefahren war, schwärmte ein ehemaliger Kollege von mir vom Main-Radweg. Auf der Agenda stand er schon länger. Jetzt liegt er auf dem Weg.

Von Hattenheim am Rhein geht es über gut 100 Kilometer bis kurz hinter Frankfurt nach Mainaschaffenburg.

Von dort fahre ich (es ist inzwischen Ende Juli) weiter bis Gmünden. Angedacht war ein kurzer Abstecher nach Hammelburg zum Zeltlager von Maria zur Höhe in Paderborn. Dort bin ich früher oft gewesen – allerdings komme ich erst an deren Abfahrtstag in der Nähe von Hammelburg an. Das lässt sich auch leider nicht umplanen.
Dafür versuche ich auf dem Weg einen Abstecher nach Rüdenau zur Whisky-Destillerie „St. Kilian“ zu machen – wenn ich schon dieses Jahr nicht in Schottland Fahrrad fahre.

Der Main ist länger als man denkt, da er sich in sehr großen Schleifen durch mehrere fränkische Mittelgebirge schlängelt. Daher bin ich noch lange nicht am Ziel. Der nächste Tag geht von Gmünden an Würzburg (Pause) vorbei über 100 Kilometer bis nach Volkach zu einem Campingplatz.

Immer noch nicht an der Quelle: am 4. Tag am Main erreiche ich Kulmbach, eine besonders wichtige Stadt für meinen Neffen, und nach ca. 80 Kilometer die Quelle des Weißen Mains. Dabei handelt es sich um die nördliche Quelle. Ich könnte nun nach Kulmbach zurückfahren und von dort aus dem Roten Main nach Süden folgen. Aber ich werde von Weißenstadt (ca 15 Kilometer nördlich der Main-Quellehier aus am nächsten Tag zu einer weiteren Quelle fahren, die sich nur 20 Kilometer nördlich von der Weiß-Main-Quelle befindet. Logischerweise folge ich dem Fluss dann auch. Aber dazu morgen mehr.