Sommer 2019, Etappe 5: … und an der Mosel entlang

Die 4. Etappe wird mich bis kurz unterhalb der Moselquelle führen. Gemäß meiner Vorliebe, einen Fluss von der Quelle bis zur Mündung zu fahren, muss dieser Umweg nach Süden in die Vogesen (?) sein.

Der erste Schritt auf der 5. Etappe ist der Anstieg zur Moselquelle. Ab da geht es abwärts – Abends möchte ich in der Nähe von Nancy sein.

Der nächste Tag führt mich nach Nancy rein und dann weiter an der Mosel entlang bis Metz. Es sind nur gute 100 Kilometer, damit ich ein wenig Zeit in Nancy habe.

Von Metz aus nähere ich mich wieder der Grenze nach Deutschland, ich folge einige Zeit der Luxemburgschen-Deutschen Grenze, bevor ich wieder Konz erreiche. Kurz darauf werde ich Trier und etwas später Schweich, mein Tagesziel, erreichen.

Die Mosel schlängelt sich nun gemütlich auf den Rhein zu. Den werde ich aber erst am kommenden Tag sehen. Abends übernachte ich noch in der Nähe von Cochem.

Der 5. Tag an der Mosel führt mich schließlich nach 50 Kilometern gegen Mittag nach Koblenz. Dort gibt es zur Belohnung erst einmal ein Eis bei einer der besten Eisdielen Deutschlands, bevor ich durch das UNESCO-Weltkulturerbe „Mittleres Rheintal“ in Richtung Mainz fahre. Kurz vor Mainz mache ich aber noch einmal Halt.


In Koblenz habe ich eine „Sollbruchstelle“ eingebaut. Grundsätzlich fahre ich im Sommer in dem Wissen los, dass ich fast immer und überall den nächsten Bahnhof aufsuchen kann … und nach Hause fahren kann. Wobei ich das nicht vor habe.
In Koblenz werde ich mir aber die Frage stellen „Wie sieht es aus – hast du noch Lust?“ Falls „Ja“ – weiter geht es. Falls „Nein“ – biege ich auf den Lahnradweg ab, folge von der Lahnquelle aus der Eder, dann der Fulda und der Weser und fahre über Höxter nach Hause zurück. Aber … ich hoffe, dass es dazu nicht kommen wird.