Sommer 2019, Etappe 4: Von der Mosel bis zur Mosel

In Konz mündet die Saar in die Mosel. Grund genug, von dort aus dem Saar-Radweg zu folgen.

Dem Fluss folge ich an Saarlouis und Saarbrücken vorbei nach Frankreich rein. Kurz hinter Sarrebourg biege ich gen Osten ab und folge dem Rhein-Marné-Kanal.

Dieser endet in Strasbourg. Auch dort möchte ich mir wieder einen halben Tag (wow!) Zeit nehmen, um mir die Stadt anzuschauen. Vielleicht tausche ich mein Fahrrad mal gegen eine Hop-On-Hop-Off-Tour. Die mag ich.

Der Rhein-Marné-Kanal nähert sich Strasbourg von Norden – nach Süden verlässt der Rhein-Rhoné-Kanal die Stadt. Bis zur Rhoné wäre bestimmt auch reizvoll (beim nächsten Mal, wobei die Rhoné eher als Gesamt-Todo auf meiner Liste steh: ich würde also wieder einmal in Andermatt in der Schweiz beginnen, aber nicht dieses Mal). Statt dessen nutze ich den Weg des Kanals und biege bei Mulhouse (komischer Name für eine französische Stadt) nach Westen ab und folge einem Taleinschnitt (dem Vallée de la Thur“ bis hin nach Felling. Dort liegt ein Campingplatz und mich trennen noch gut 8 Kilometer und 300 Höhenmeter von der Moselquelle. Das ist dann aber die 5. Etappe.

(Anmerkung: von Straßbourg aus gibt es noch einen Plan B. Er ist 6 Kilometer kürzer und hat ungefähr 1000 Höhenmeter mehr, da er mich quer durch die Vogesen führt. Ich muss mal noch überlegen, was ich mache. Plan C wäre übrigens: ab Mulhouse mit dem Zug nach Fellering – aber ich hoffe mal, dass ich das nicht mache. Was sind schon 400 Höhenmeter. 😉 )




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