Sommer 2019, Etappe 10 (Planung): An der Nordseeküste

Cuxhaven hätte ich erreicht – wie bei der Vorstellung der letzten Etappe beschrieben ist dies der nördliche Scheitelpunkt. Ab jetzt geht es quasi nach Hause.

Aber nicht auf dem direkten Weg (das wäre die Weser, wobei ich evtl. Cuxhaven als „nördliche Sollbruchstelle“ nutzen könnte), sondern an der Küste entlang. Ich folge dem Weserradweg bis Bremerhaven, überquere die Weser, folge der Küste um den Jadebusen herum bis kurz vor Wilhelmshaven. Dort übernachte ich.

Am nächsten Tag soll es weitergehen. Es wird eine Mega-Etappe über fast 150 Kilometer. Das ist aber auch nötig, denn wenn ich die Etappe X noch einbaue und alles wie geplant läuft, ist wird heute der 17. August sein. Samstag. Am Montag Abend möchte ich zu Hause sein, denn ab Dienstag sollte ich mal wieder zur Schule. Als Schulleiter käme das nicht ganz schlecht. 😉 (Nein, es sind noch Ferien – aber ich kann schließlich nicht die ganzen Ferien über Fahrrad fahren. Wie sähe das aus. 5 Wochen müssen reichen. 😉 )

Es geht am nächsten Tag also weiter, immer an der Küste entlang. Wenn der Wind von Westen kommt, wird es unschön. Dafür ist die Strecke schön flach – nur 110 Höhenmeter. Ich kann also durchziehen. Nach einem kurzen halt in Wilhelmshaven werde ich wahrscheinlich gegen Mittag Neuharlingersiel erreichen. (Ich glaube, da war ich als Kind mal.) Kurz vorm Ziel in Campen am Abend fahre ich noch am schönen rot-gelben Leuchturm vorbei. Dann schlage ich in Campen mein Zelt auf. Zum wahrscheinlich vorletzten Mal.

Am nächsten Morgen geht es dann (es ist Sonntag, der 18. August) auf die letzte 2-3-tägige Etappe. Diese werde ich genießen. Und feiern. Und ehren. (Ja, klingt sehr dramatisch, aber die Strecke … bedeutet mir was.)