Sommer 2019 – eine Reise im/am Fluss

  • In meiner Jugend habe ich einmal ein Buch gelesen. Das Buch war irgendwann in den 60er Jahren geschrieben worden. Es ging um einen Jungen aus der Schweiz, der im Laufe des Buches eine Ausbildung zum Ingenieur machte und alle möglichen Sachen mit „Pedal-Antrieb“ entwickelte. Als Jugendlicher war er mit dem Fahrrad in der Schweiz unterwegs. Warum? Weil sein Vater ihm gesagt hatte: „Bevor du in fremde Länder reist, solltest du erst einmal dein Heimatland kennen lernen.“
  • In meinem Arbeitszimmer hängt eine Landkarte. Eine Deutschlandkarte. Andrea hat sie mir vor Jahren mal geschenkt, als ich anfing, wieder Fahrrad zu fahren und Touren zu fahren. Dort kann ich meine Touren einzeichnen. (Also die Touren, die ich in Deutschland gemacht habe.) Es sind noch ganz viele freie Flächen auf der Karte.
  • Ich liebe Flussradwege.
  • Schottland ist schön. Aber ich bin dort demnächst mal wieder im Urlaub. Ohne Fahrrad. Was will ich da jetzt schon.
  • Anreise nach Edinburg: ich wäre mit Fähre und Caledonian Sleeper gut 2 Tage unterwegs. Das ist … lang. Okay, es ginge kürzer. Aber in ein Flugzeug bekommt mich niemand.
  • Anreise nach Edinburg: An- und Abreise hätten mich gut 600 € gekostet. Wofür?
  • Andrea: „Ich denke, eine Radtour sollte am Wohnort beginnen und dort enden.“

Okay – genug Überlegungen aufgelistet. In den letzten Wochen war ich mir nie wirklich sicher. Jetzt bin ich es. Zur Wahl in diesen Sommerferien stand „Schottland“, „Irland“ und „Flussradwege in Deutschland (und angrenzendem Ausland)“. Ich bin immer wieder von Route zu Route geschwankt. Mal wollte ich dorthin, mal dorthin. Und jetzt? Drei Wochen vor den Sommerferien sollte ich mich langsam entscheiden.

Meine Sommerradtour 2019 führt mich … über die Flussradwege in Deutschland und das angrenzende Ausland. Geplant sind innerhalb von 5 Wochen gute 4000 Kilometer. Ich freue mich schon drauf.

Hier im Blog werde ich in den nächsten Tagen die einzelnen Etappen der Tour vorstellen. Wenn ich unterwegs bin, berichte ich wieder in Kurzform tagesaktuell – und anschließend innerhalb der kommenden 2 Jahre in Form von umfangreicheren Tagesberichten mit Fotos etc.

Wir lesen uns!