Schottland 2017, Tag 8: Contin – Ullapool 

Das Netz am Camp gestern Abend war wieder gewöhnungsbedürftig. Aber jetzt stehe ich an der Bank of Scotland in Ullapool, nutze deren freies WLAN und habe außerdem gerade erfahren, dass ich am Campingplatz ankommen kann, wann ich möchte. Wenn keiner mehr da ist, soll ich einfach mein Zelt aufstellen. Prima, da kann ich mir jetzt also etwas Zeit lassen. 

Gestern morgen startete ich bei leichtem Nieselregen in Contin. „Ist ja nur leichter Regen“ dachte ich mir und fuhr ohne Regenbekleidung los. Das Wetter gab mir recht – einige Kilometer später bei den Rogie Falls war es schon nicht mehr am regnen. Als ich ankam. Ich nahm mir Zeit für die große Runde zu den Fällen und genoß einige Minuten auf der Brücke, die sich über die Wasserfälle des Black Rivers spannte. Mein Warten wurde belohnt, ich hatte Glück und konnte sogar einen Lachs sehen, der die Fälle hinaufsprang. Der Lachs hatte allerdings leider weniger Glück und prallte immer wieder vom Felsen ab. Armer Lachs. 

Bei der Abfahrt von den Rogie Falls hatte ich auch weniger Glück. Es regnete wieder leicht. Ich ignorierte es und fuhr los. 20 Kilometer leicht bergauf auf ca. 350 Meter. Kurz vor der Höhe weckte ein Hinweisschild mein Interesse. Vor mir lag ein Inn. Ich konnte mich etwa trocknen…. Allerdings hätte ich dafür, so las ich an der Tür, noch bis 4 Uhr warten müssen. Nein, dann lieber nicht. 

Ich folgte dem Stausee (Name wird nachgeliefert) und beschloss schließlich doch, meine Regenjacke anzuziehen. 2 Minuten später hörte der Regen auf. 🙂 

Nun fuhr ich zügig aber gemütlich bis zum Baimor-Junction (ich glaube, so hieß er) weiter. Dort verließ ich meine Strecke und besuchte die dort liegenden Wasserfälle. 

… 

[Jetzt habe ich gerade beschlossen, dass ich doch langsam mal losfahren sollte. Ich schreibe hoffentlich heute Abend weiter.]