Sommer 2019, Etappe 3: Ab nach Luxembourg

In Aachen (in der Nähe des Hauptbahnhofs) beginnt ein besonders reizvoller Radweg. Am Vortag werde ich ihm schon einige Meter bis zum Campingplatz folgen. Dabei passiere ich bereits den ein oder anderen Viadukt. Am 5. Tag geht es morgens auf dem Radweg Richtung Luxemburg weiter: der Vennbahnradweg – eine preisgekrönte Bahnradweg-Strecke. Wahrscheinlich ist sie dementsprechend überlaufen, aber ich hoffe drauf, dass die meisten Radfahrer bergab in Richtung Aachen fahren. Mein Ziel an dem Tag ist aber Troisvierges in Nord-Luxemburg. Vorbei geht es an vielen Überresten der ehemaligen Bahnstrecke, die hier im Grenzgebiet von Deutschland und Belgien verlief und an Städtchen wie z.B. Monschau in der Eifel.

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Sommer 2019, Etappe 2: Von der Ruhr bis nach Aachen

Die Lenne fließt bei Hagen in die Ruhr, der Lenneradweg mündet auch in der Ruhrtalradweg. Okay – wo ich schon einmal hier bin. Der Ruhrtalradweg führt mich von Hagen an Essen und Mülheim vorbei nach Duisburg. Von dort aus werde ich ein wenig dem Rhein folgen und ab Köln gen Westen um Aachen zu erreichen. Einem Fluss folge ich dort entlang erst einmal nicht.


Zwei Tage mit guten 270 Kilometern und eher flachen 1000 Höhenmetern erwarten mich auf dieser 2. Etappe, bevor ich mich in Aachen für einen Tag auf eine der Fernradwegs-Empfehlungen im Deutsch-Belgisch-Luxemburgischen Grenzgebiet begebe. Dazu morgen mehr.

Folgende Radwege nutze ich.

  • Ruhrtalradweg, wieder einmal: Mein Vater meinte am Telefon zur mir, ich würde den Ruhrtalradweg nur noch einmal fahren, weil es mich noch wurmt, dass wir bei der Väter-Söhne-Tochter-Tour 2017 den Ruhrtalradweg wegen meiner Magenbeschwerden in Mülheim abbrechen mussten. Nein, ich bin den RTRW ja schon einmal komplett gefahren. Ich fahre ihn nach aktuellem Stand trotzdem. Ziel ist Meerbusch am Rhein, denn dort ist ein Campingplatz. (Ja, ich bin zu geizig fast 40 € für die Jugendherberge auszugeben. Aber – das mache ich auch mal zwischendurch.
  • Von Meerbusch nach Aachen führt kein expliziter Radweg. Das macht aber nichts.

Sommer 2019 – eine Reise im/am Fluss

  • In meiner Jugend habe ich einmal ein Buch gelesen. Das Buch war irgendwann in den 60er Jahren geschrieben worden. Es ging um einen Jungen aus der Schweiz, der im Laufe des Buches eine Ausbildung zum Ingenieur machte und alle möglichen Sachen mit „Pedal-Antrieb“ entwickelte. Als Jugendlicher war er mit dem Fahrrad in der Schweiz unterwegs. Warum? Weil sein Vater ihm gesagt hatte: „Bevor du in fremde Länder reist, solltest du erst einmal dein Heimatland kennen lernen.“
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Schottland 2018, Tag 4: Glencoe – Strathyre

Das WLAN ist am Campingplatz in Strathyre nur in der Nähe der Rezeption zu benutzen. Daher wieder nur ein paar Schlagwörter zum heutigen Tag.

  • Zeltabbau im Regen
  • Abfahrt im Regen
  • Ich war kurz vorm Aufgeben – durchs Glencoe führt die Buslinie nach Glasgow
  • Ich habe nicht aufgegeben.
  • Bei der Auffahrt im Glencoe wurde der Regen weniger und es kam auch mal Sonne raus. Freut euch auf die Bilder demnächst.
  • Kurz hinter Bridge of Orly einen 20-Kilometer-Umweg begonnen. Er führte mich durchs Glen Orly und daa Glen Lochy.
  • Shopping und nettes Gespräch mit Einwohnern in Crianlarich
  • Weiterfahrt, nachdem der Campingplatz mir bestätigt hat, das ich jederzeit ankommen könne.
  • Abstecher zum Grab von Rob Roy gemacht.
  • Ankunft am Campingplatz um 20:20. Bezahlt. Der Betreiber des Campingplatzes kam dazu und sagte, „Du warst doch letztes Jahr auch hier, oder?“ Cool.
  • Genauso gut: my wifi connects automatically. I am Home. 🙂
  • Am Campingplatz noch eine Familie aus Freiburg getroffen und gequatscht. Jetzt essen und Bett. Morgen muss ich um sechs Uhr raus.

Schottland 2018, Tag 3: Tobermory – Glencoe

Bei der Planung war ich überrascht, wie eng Tobermory und das Glencoe beieinander lagen. Nur gute 90 Kilometer lagen heute vor mir.

Mein Weg führte mich vom Campingplatz aus hinab nach Tobermory. Tobermory ist ein hübsches und interessantes Örtchen. Der Hafen mit seinen Gebäuden liegt auf Meereshöhe, die dahinter steigt die Küste steil an zu de und inländisch liegenden Straßenzügen.

Dementsprechend war die Abfahrt die steilen Wege hinab auch ein Fest für die Bremsen.

Ich merke gerade, wie müde ich bin. Daher jetzt nur die Kurzversion. Die ersten 40 Kilometer führten mich diese Küste von Ardnamurchan entlang. Es ging hoch und runter. Oft nur wenige Meter, aber immer steil.

Aber Strontian wurde dir Fahrt dann angenehmer. Es ging in ein Tal hinein auf 120 Meter Höhe, ruhig und gemächlich.

Hinter dem Tal begrüßte mich das Loch Linnhe und der Ausblick in Richtung Loch Leven.

Ich radelte am Loch Linnhe entlang nach Norden in Richtung Fort William. Beim Örtchen Ardgour machte ich jedoch Halt und setzte mit der Fähre ans östliche Ufer über. Dort ging es an. Der Hauptstraße vob Fort William nach Glasgow entlang (aber auf einem Radweg) nach Ballachulish (zum Shoppen) und von dort in die Ausläufer des Glencoe auf den RedSquirrel-Campingplatz. Da liege ich jetzt. 🙂

Fotos und der ausführliche Text folgt in ein paar Tagen.

Schottland 2018″ , Tag 2: Mull

Ich bin auf Mull. Geplant war der Tag mit einem Besuch auf Iona im Süden von Mull. Iona ist quasi die Wiege des schottischen Christentums. Anschließend wollte ich der Südküste folgen und am Calgary Beach übernachten.

Schon wenige Minuten nach der Abfahrt aus Craignure war ich nass. Nicht pitschenass, aber unangenehm nass. Ich kam auch nur schlecht voran. Iona war daher gecancelt, bevor die Tour richtig begonnen hatte. Macht aber nichts – die Planung war eh sehr mutig gewesen.

Ich blieb aber bei meinem Vorhaben, an der Südküste lang bis zum Calgary Beach zu fahren. Da es bis zum Calgary Beach aber nun unter Hundert Kilometer waren und ich mich nach einer warmen Dusche sehnte, fuhr ich weiter bis Tobermory. Das Hostel war leider schon voll, aber auf dem Campingplatz konnte ich noch unterkommen. Nach einer kurzen Shoppingtour (zu Fuß) nacj Tobermory runter (Einkaufen konnte ich bis 22 Uhr, die Fish-and-Chips-Bude machte aber leider um 21 Uhr zu und einem Teller Nudeln im Zelt liege ich nun auf der Luftmatraze.

Der Tag war anstrengend. Viel Regen, öfters Gegenwind und zu viele (auch heftige) Höhenmeter.

Ich gehe mal schlafen. Mehr zum Tag gibt es hoffentlich demnächst hier auf der Seite.

See

Pause in einer Bushaltestelle.

Schottland 2018, Tag 1: Anreise zum Firth of Clyde

Nachdem es gestern nicht so richtig los ging, sitze ich nun im Zug nach Gourock am Firth of Clyde. Eine Fähre bringt mich über den Firth und dann geht es über Inveraray nach Oban. Um 18 Uhr sollte ich / um 20 Uhr muss ich dort die Ferry erwischen, da mein Campingplatz an der Nordküste von Mull liegt. Los geht’s, gemütlich im Zug.