Schottland 2018, Tag 4: Glencoe – Strathyre

Das WLAN ist am Campingplatz in Strathyre nur in der Nähe der Rezeption zu benutzen. Daher wieder nur ein paar Schlagwörter zum heutigen Tag.

  • Zeltabbau im Regen
  • Abfahrt im Regen
  • Ich war kurz vorm Aufgeben – durchs Glencoe führt die Buslinie nach Glasgow
  • Ich habe nicht aufgegeben.
  • Bei der Auffahrt im Glencoe wurde der Regen weniger und es kam auch mal Sonne raus. Freut euch auf die Bilder demnächst.
  • Kurz hinter Bridge of Orly einen 20-Kilometer-Umweg begonnen. Er führte mich durchs Glen Orly und daa Glen Lochy.
  • Shopping und nettes Gespräch mit Einwohnern in Crianlarich
  • Weiterfahrt, nachdem der Campingplatz mir bestätigt hat, das ich jederzeit ankommen könne.
  • Abstecher zum Grab von Rob Roy gemacht.
  • Ankunft am Campingplatz um 20:20. Bezahlt. Der Betreiber des Campingplatzes kam dazu und sagte, „Du warst doch letztes Jahr auch hier, oder?“ Cool.
  • Genauso gut: my wifi connects automatically. I am Home. 🙂
  • Am Campingplatz noch eine Familie aus Freiburg getroffen und gequatscht. Jetzt essen und Bett. Morgen muss ich um sechs Uhr raus.

Schottland 2018, Tag 3: Tobermory – Glencoe

Bei der Planung war ich überrascht, wie eng Tobermory und das Glencoe beieinander lagen. Nur gute 90 Kilometer lagen heute vor mir.

Mein Weg führte mich vom Campingplatz aus hinab nach Tobermory. Tobermory ist ein hübsches und interessantes Örtchen. Der Hafen mit seinen Gebäuden liegt auf Meereshöhe, die dahinter steigt die Küste steil an zu de und inländisch liegenden Straßenzügen.

Dementsprechend war die Abfahrt die steilen Wege hinab auch ein Fest für die Bremsen.

Ich merke gerade, wie müde ich bin. Daher jetzt nur die Kurzversion. Die ersten 40 Kilometer führten mich diese Küste von Ardnamurchan entlang. Es ging hoch und runter. Oft nur wenige Meter, aber immer steil.

Aber Strontian wurde dir Fahrt dann angenehmer. Es ging in ein Tal hinein auf 120 Meter Höhe, ruhig und gemächlich.

Hinter dem Tal begrüßte mich das Loch Linnhe und der Ausblick in Richtung Loch Leven.

Ich radelte am Loch Linnhe entlang nach Norden in Richtung Fort William. Beim Örtchen Ardgour machte ich jedoch Halt und setzte mit der Fähre ans östliche Ufer über. Dort ging es an. Der Hauptstraße vob Fort William nach Glasgow entlang (aber auf einem Radweg) nach Ballachulish (zum Shoppen) und von dort in die Ausläufer des Glencoe auf den RedSquirrel-Campingplatz. Da liege ich jetzt. 🙂

Fotos und der ausführliche Text folgt in ein paar Tagen.

Schottland 2018″ , Tag 2: Mull

Ich bin auf Mull. Geplant war der Tag mit einem Besuch auf Iona im Süden von Mull. Iona ist quasi die Wiege des schottischen Christentums. Anschließend wollte ich der Südküste folgen und am Calgary Beach übernachten.

Schon wenige Minuten nach der Abfahrt aus Craignure war ich nass. Nicht pitschenass, aber unangenehm nass. Ich kam auch nur schlecht voran. Iona war daher gecancelt, bevor die Tour richtig begonnen hatte. Macht aber nichts – die Planung war eh sehr mutig gewesen.

Ich blieb aber bei meinem Vorhaben, an der Südküste lang bis zum Calgary Beach zu fahren. Da es bis zum Calgary Beach aber nun unter Hundert Kilometer waren und ich mich nach einer warmen Dusche sehnte, fuhr ich weiter bis Tobermory. Das Hostel war leider schon voll, aber auf dem Campingplatz konnte ich noch unterkommen. Nach einer kurzen Shoppingtour (zu Fuß) nacj Tobermory runter (Einkaufen konnte ich bis 22 Uhr, die Fish-and-Chips-Bude machte aber leider um 21 Uhr zu und einem Teller Nudeln im Zelt liege ich nun auf der Luftmatraze.

Der Tag war anstrengend. Viel Regen, öfters Gegenwind und zu viele (auch heftige) Höhenmeter.

Ich gehe mal schlafen. Mehr zum Tag gibt es hoffentlich demnächst hier auf der Seite.

See

Pause in einer Bushaltestelle.

Schottland 2018, Tag 1: Dunoon – Mull

Insgesamt 136 km, 850 Höhenmeter. Die Fähre habe ich in der letzten Minute erreicht.

Also – es war ein guter Tag. 🙂

Nach der Anfahrt mit Zug und Fähre nach Dunoon am Firth of Clyde ging es direkt gen Norden. Vorbei am Loch Eck. Erstes Etappenziel nach 30 Kilometern war das Loch Fyne. Ich kenne es vom letzten Jahr. Damals bin ich von Süden aus auf Inverary zugefahren. Jetzt näherte ich mich von Osten und Norden.

In Inverary nach 4 Stunden Fahrt und der Hälfte der Kilometer machte ich Pause. Die Vorhersage von Kommoot war auch gut – ich sollte die Fähre mit 30 Minuten Luft erreichen.

Ich ließ mir dennoch etwas Zeit und hielt dieses Mal am Loch Awe, welches ich von Inveraray aus über einen Höhensattel erreicht habe. Das Castle im Norden, eine alte Ruine, musste ich mir mal ansehen.

Die Luft bis zur Abfahrt der Fähre schrumpfte zusammen. Den letzten Bremer verschafften mir die Steigungen auf den letzten 20 Kilometern im Obaner Hinterland. Ich biss mich mühsam durch, erreichte den Schalter, kaufe mein Ticket, stellte mich als Einziges Fahrrad am dafür vorgesehen Punkt auf.

So kam ich wenige Sekunden später an

50 Minuten später erreichte ich Mull und nach 900 Metern Fahrt de mich Campingplatz. Gut ausgestattet und mit dem bestellten „Stunning View auf den Sound of Mull. Ich war zufrieden.

Überfahrt, Blick auf Gourock
Holy Loch
Inverary am Loch Fyne.
Loch Fyne, der Regen hat aufgehort
Kilchiurn Castle
Ferry erreicht..
Abendessen

Schottland 2018, Tag 1: Anreise zum Firth of Clyde

Nachdem es gestern nicht so richtig los ging, sitze ich nun im Zug nach Gourock am Firth of Clyde. Eine Fähre bringt mich über den Firth und dann geht es über Inveraray nach Oban. Um 18 Uhr sollte ich / um 20 Uhr muss ich dort die Ferry erwischen, da mein Campingplatz an der Nordküste von Mull liegt. Los geht’s, gemütlich im Zug.

Schottland 2018, Tag 1,(bzw. 0)

Geplant war heute folgendes:

  • Anreise nachmittags Newcastle
  • Fahrt mit dem Auto nach Glasgow
  • Auspacken des Rades an der Erskine Bridge
  • 53 Kilometer von Erskine über Helensburgh und am Loch Long entlang bis nach Succacht am Ende des Lochs.
  • Dort campen.

Und wo sitze ich gerade?

Zusammen mit anderen Mitgliedern der Pipeband und meiner Frau Andrea in einem AirBnB-Appartment in Glasgow. Warum?

  • Die Anfahrt dauerte länger.
  • Bei der Vorbereitung der Tour hatte ich beschlossen, meine kaputte Regenjacke (Membran war kaputt) nicht mehr zu benutzen. Es sollte eh trocken sein. War es aber nicht.
  • Ich wäre also pitschnass geworden.
  • Im Tiso in Glasgow haben wir noch eine neue Regenjacke gekauft.
  • Heute Abend waren wir in einer genial-leckeren Pizzeria in Glasgow.

Und jetzt?

Jetzt schummele ich. Morgen früh um 6 Uhr fahre ich zum Glasgow Central, dem Bahnhof. Mit dem Zug geht es bis Gourock an den Firth of Clyde. Dort nehme ich die Fähre – und dann geht es los. 124 Km bis Oban, dort muss ich noch um spätestens 20:00 Uhr die Fähre erwischen.

Border-Stein an der Grenze, dieses Mal mit dem Auto
Tiso, Outdoor-Experience in Glasgow
Abendessen im Baffo in Glasgow
Kelvingrove Museum bei Nacht
University of Glasgow

Schottland 2018

Wir haben die Fähre nach Newcastle erreicht. Morgen vormittag geht es dann mit dem Auto nach Glasgow weiter. Da starte ich dann gegen 13 Uhr.

Schottland 2018 – gute Aussichten

In Deutschland schwitzen und stöhnen wir derzeit bei 35 – 38 Grad. In Schottland ist das Wetter zum Radfahren angenehmer. Die Voraussage auf www.wetter.de spricht von angenehmen 18 – 20 Grad, Regenwahrscheinlichkeit ca. 30 %. Das geht auch.

Man kann auch bei 35 Grad Radfahren – so ist es aber angenehmer.