Väter-Söhne-Tochter-Tour 2018: Müritz-See, Tag 3

Nachdem wir am Tag zuvor während der Fahrt einen leichten Versorgungs-Engpass hatten, genossen wir am heutigen Morgen das Frühstück in der Pension Wassermann. Es war relativ einfach aber umfangreich genug und gut – am Abend vorher wurden wir noch nach unseren Getränke-Wünschen für das Frühstück gefragt. Einzig die Aussagen am Frühstückstisch „Das Internet ist hier halt etwas schwach“ gefiel mir nicht so gut. Aber okay.

Wir waren anschließend erst wenige Meter gefahren, da hatte ich wieder Empfang. Endlich. (Ich weiß, es gibt bestimmt Leute, die sagen „Man muss nicht immer online sein“ – ich schon. Und ich sage noch nicht einmal „Ich schon, leider.“)

Wir begannen mit der Tour und fuhren durch Priborn hindurch zur Hauptstraße . Die Sandpiste von gestern Abend wollten wir nicht mehr nehmen.

Überhaupt war die Strecke heute, von kurzen Ausnahmen abgesehen, ziemlich gut.

Väter-Söhne-Tochter-Tour 2018: Müritz-See, Tag 2

Der Tag begann in Malchin, ca 30 Kilometer nördlich vom Müritz-See. Er endet in der Nähe von Priborn, am südlichen Ausläufer des Müritz-Sees.

Den Abstecher nach Norden am gestrigen Tag hatten wir aus 2 Gründen gemacht. In Waren gab e keine Übernachtung mehr von Samstag auf Sonntag und außerdem wäre uns eine 2-Tages-Tour rund um die Müritz zu wenig Strecke gewesen.

So starteten wir als in Malchin. Nach den Stand-Erfahrungen vom Vortag blieben wir auf der Hauptstraße und erreichten schließlich Groß -Gievietz. Dort trennte sich die heutige Strecke von der gestrigen und wir fuhren östlich am Torgelower-See entlang. Julia führte uns dabei gekonnt über gut ausgebaute Straßen.

Südlich vom See machte sich die Seehnsucht nach einer Erfrischung breit. Auf einer Karte in Groß – Gievietz hatten wir uns mehrere Gaststätten gemerkt, die in den kommenden Dörfern liegen sollten. Leider erfolglos. In den beiden nächsten Dörfern hatten die Gaststätten zu.

Zur Aufnahme von Vorräten machte Markus einen schnellen Abstecher nach Waren zur Tankstelle, während sich die anderen 4 auf den Weg nach Federow machten. Immer in der Hoffnung, dass sie noch vor Federow eine offene Gaststätte finden würden.

Das war leider nicht so. Während Markus durchs Naturschutzgebiet Richtung Federow unterwegs war, trafen die anderen in Federow ein. Auch dort – ohne Erfolg. In einem Laden hieß es „Wir sind zu zweit, es dauert heute länger“. Im anderen hieß es „Ich bin derzeit alleine – es gibt kein Essen.“

Zum Essen gab es trockene Kekse, dann fuhren wir weiter. Die nächsten Kilometer sollten die unangenehmsten der Tour werden, denn irgendwann mussten wir auf eine nicht – geplante Strecke ausweichen (die geplante gab es nicht mehr) und diese führte uns über eine Sandpiste weiter.

Fast 30 Minuten fuhren wir so, dann erreichten wir wieder die „Radtouristen-Autobahn“ rund um die Müritz. Wir blieben nun auf dem ihr und kamen gegen 16:39 in Boek an. Dort, in der Nähe Kutscherscheune, erfrischen und stärkten wir uns.

18 Kilometer lagen noch vor uns, bis zu unserem Ziel bei Priborn in der Pension „Zum Wassermann“. Während Julia, Marcel und Markus in Priborn Nacht etwas zu Essen suchten, erreichten die Väter als Vorhut die Pension und bekamen im dortigen Kiosk noch das Versprechen, dass wir (auch wenn er schon geschlossen hatte) noch etwa zu essen bestellen konnten.

Das taten wir auch. Anschließend bezogen wir unser Quartier. Mehr oder weniger todmüde und ohne Internet in der Pension gingen bzw. fielen wir relativ schnell ins Bett.

Väter-Söhne-Tochter-Tour: Müritz-See, Tag 1

Nach gut 6 Stunden Anreise mit dem Autos (ein Auto für die Räder, eins für die Fahrer) kamen wir am Müritz-See in der Nähe von Waren an. Wir stellten die Autos ab und schraubten die Räder wieder zusammen.Nach wenigen Minuten ging es zuerst Richtung Waren rein. An der Promenade gab es passend zur Mittagszeit Fischbrötchen, anschließend fuhren wir 25 Kilometer nach Norden zur ersten Unterkunft in Malchin. Die Straßen waren gewöhnungsbedürftig und nicht für Radfahrer ausgelegt. Entweder waren es einsame Straßen mit oftmals Sandboden oder es waren Hauptstraßen, die die Orte verbanden und mehr oder wenig regelmäßig von Autos befahren wurden. (Aber das kenne ich ja schon von Schottland.)Am späten Nachmittag kamen wir im Hotel Marcus in Malchin an, machten uns frisch und gingen anschließend zum Italiener Essen, da es im Hotel Essen nur bis 20 Uhr gab.

Das neue ist da

Vor 6 Wochen bekam ich in der Werkstatt die Info: Fahrrad ist irreparable beschädigt. Das Innengewinde war kaputt, in Schottland hatte es sich schon abgezeichnet.

Also musste ein neues Rad her. Fündig wurde ich bei der Firma poison-bikes in der Eifel. Es sollte ein Stahl-Trekking Bike werden.

Jetzt liegt es im Auto, denn natürlich hole ich es persönlich ab. 🙂